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Beantworte die sieben Fragen und tippe auf „Auswerten" – deine Orientierung erscheint hier. Sie aktualisiert sich auch automatisch, sobald alle Fragen beantwortet sind.
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Sie macht sichtbar, wie tief das Rauchen in deinem Tagesablauf verankert ist. Nicht jede Zigarette ist gleich: Manche gehören zu einer festen Routine, die der Körper regelrecht einfordert, andere sind eher Beiwerk in bestimmten Situationen. Die Fragen tasten genau diesen Unterschied ab – über die Uhrzeit der ersten Zigarette, die Menge und darüber, wie stark dich Rauchpausen unruhig machen. Heraus kommt eine Orientierung, kein Etikett. Sie sagt dir nicht, ob du „abhängig" bist oder wie „schwer" ein Fall du wärst. Sie sagt dir, wie viel Rückenwind du dir für den Ausstieg organisieren solltest, damit es leichter läuft.
Über die Nacht fällt der Nikotinspiegel im Körper deutlich ab. Wie schnell du nach dem Aufwachen zur Zigarette greifst, verrät deshalb ziemlich zuverlässig, wie sehr dein Körper auf regelmäßigen Nachschub eingestellt ist. Wer schon in den ersten Minuten raucht, spürt den nächtlichen Entzug am stärksten – ein Zeichen, dass die Gewohnheit körperlich tief sitzt. Wer problemlos eine Stunde oder länger warten kann, ist meist weniger fest gebunden. Genau darum wiegt diese eine Frage schwerer als viele andere. Sie ist kein Urteil über dich, sondern ein gut sichtbarer Anhaltspunkt – und einer, den du selbst jeden Morgen überprüfen kannst.
Der Sinn der ganzen Übung liegt im Danach. Sitzt die Gewohnheit eher locker, kommst du oft schon mit einem klaren Plan, einem festen Termin und den richtigen Ersatzhandlungen weit. Ist sie spürbar verankert, lohnt es sich, den körperlichen Entzug zusätzlich mit Nikotinersatz abzufedern – Pflaster, Kaugummi oder Spray glätten die schlimmsten Wellen. Sitzt sie tief, brauchst du beides plus etwas mehr Begleitung; hier ist auch ein Gespräch in der Apotheke oder bei der Ärztin sinnvoll, gerade wenn frühere Versuche immer wieder gekippt sind. Wichtig bleibt: Ein höherer Wert heißt nicht, dass du es schwerer schaffst – er heißt nur, dass du dir mehr Unterstützung gönnen solltest. Ein strukturiertes Programm nimmt dir dabei das Planen ab und begleitet dich Tag für Tag durch die kritischen ersten Wochen.
Weil hier nichts gesendet oder gespeichert wird, kannst du völlig offen antworten – niemand liest mit. Genau das macht das Ergebnis wertvoll: Es ist nur so gut wie deine Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Schummel dich nicht in eine niedrigere Stufe, nur weil sie sich angenehmer anfühlt. Und erschrick nicht vor einer hohen: Sie ist kein Grund zur Sorge, sondern ein Hinweis, den nächsten Schritt gut vorzubereiten, statt ihn zu überstürzen. Du kannst die Fragen jederzeit noch einmal durchgehen – etwa nach ein paar rauchfreien Wochen, wenn sich deine Gewohnheiten verschoben haben. Oft ist genau diese Veränderung der beste Beweis, dass sich der Weg lohnt.
Die App macht aus deiner Einschätzung einen Plan – und begleitet dich Tag für Tag durch die erste, wichtige Zeit.